85 Prozent messen dem freiwilligen Engagement eine hohe Bedeutung bei.
Vereine tragen wesentlich bei
- zu Veranstaltungen in den Gemeinden,
- zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und
- zur Einbindung neuer Bürgerinnen und Bürger.
Gleichzeitig wird deutlich, dass die Gewinnung neuer Freiwilliger und der Generationenwechsel viele Vereine vor Herausforderungen stellen.
Die Bereitschaft zum Engagement ist vorhanden, verändert sich aber.
Fast die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, zeitlich begrenzt bei einem Projekt mitzuarbeiten. Nur ein kleiner Teil möchte eine Funktion (8%) übernehmen oder sich langfristig an einen Verein binden (22%). Für Vereine bedeutet das, neue Zugänge zu schaffen: mit überschaubaren Aufgaben, flexiblen Einsatzmöglichkeiten und einer klaren Kommunikation darüber, wofür Unterstützung gebraucht wird.
Die persönliche Ansprache bleibt entscheidend.
Nur etwa ein Drittel kennt die Ansprechperson für freiwilliges Engagement in der eigenen Gemeinde. Hier braucht es eine bessere Vernetzung und mehr Sichtbarkeit bestehender Unterstützungsangebote.
Die Ergebnisse aus Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel und Industrieviertel und über alle Altersgruppen bestätigen die hohe Bedeutung des persönlichen Miteinanders. 92% der Befragten geben an, dass die persönliche Begegnung wichtig ist, um Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen.
Besonders die Nachbarschaft zeigt, wie viel Zusammenhalt bereits im direkten Lebensumfeld entsteht. Freiwilliges Engagement findet nicht ausschließlich im Verein statt, sondern auch in Initiativen und durch gegenseitige Unterstützung im Alltag.
Für das Freiwilligencenter Niederösterreich ergibt sich daraus ein klarer Auftrag:
Vereine bei der Weiterentwicklung ihrer Arbeit zu unterstützen, neue Formen der Mitarbeit zu fördern und den Zugang zu freiwilligem Engagement zu erleichtern. Denn wer Menschen gewinnen möchte, muss ihnen konkrete Möglichkeiten bieten, sich mit ihren Fähigkeiten und ihrer verfügbaren Zeit einzubringen.
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