Ob bei der Feuerwehr, im Kulturverein, in sozialen Organisationen oder in der Nachbarschaft: Freiwilliges Engagement ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Niederösterreich. Wie kann diese große Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen, auch in Zukunft erhalten werden? Und was braucht es, damit insbesondere junge Menschen motiviert sind, sich einzubringen?
Diesen Fragen widmete sich das vierte Zukunftsgespräch der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ in Groß-Siegharts. Unter dem Titel „Ehrenamt und Freiwilligenwesen – Wie wir den Zusammenhalt von morgen gestalten“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kultur, Sozialbereich und Einsatzorganisationen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern.
Nach einem Impulsreferat des Politikwissenschafters Peter Filzmaier widmeten sich Elisabeth Engstler (TV Moderatorin, Schirmherrin der MOKI NÖ), Dietmar Fahrafellner (Landesfeuerwehrkommandant) und Martin Lammerhuber (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich) dem gesellschaftlich wichtigen Thema.
In der Diskussion wurde deutlich: Freiwilliges Engagement bleibt unverzichtbar, muss sich aber gemeinsam mit Gesellschaft und Lebensrealitäten weiterentwickeln. Flexible Möglichkeiten des Mitmachens, Anerkennung und Wertschätzung sowie die Einbindung junger Menschen werden dabei eine immer wichtigere Rolle spielen.
Moderiert wurde das Zukunftsgespräch von Friedrich Faulhammer, Leiter der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ des Landes Niederösterreich.
